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Freitag, 29.05.2026 | Medienmitteilungen

Die GPK fordert ein strategisches Risikomanagement für die Stadt Bern

Medienmitteilung der Geschäftsprüfungskommission

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) will die politische Steuerung der Stadt Bern gezielt stärken: Mit einer Kommissionsmotion verlangt sie die Einführung eines gesamtstädtischen strategischen Risikomanagements. Damit sollen Zielkonflikte frühzeitig sichtbar werden, Entscheidgrundlagen an Qualität gewinnen und die langfristige Handlungsfähigkeit der Stadt gesichert bleiben.

Die Herausforderungen für die Stadt Bern werden zunehmend komplexer: steigender finanzieller Druck, begrenzte personelle Ressourcen sowie rasche gesellschaftliche und technologische Entwicklungen erschweren politische Entscheide. Aus Sicht der Geschäftsprüfungskommission braucht es deshalb zusätzliche Instrumente, um strategische Risiken frühzeitig zu erkennen und politische Prioritäten bewusst, transparent und nachvollziehbar zu setzen.

Bereits seit mehreren Jahren befasst sich die GPK mit der Weiterentwicklung der bestehenden politischen Steuerungsinstrumente. Als Ergänzung zum Internen Kontrollsystem (IKS) und zum Budget- und Aufgabenplanungsprozess soll nun ein strategisches Risikomanagement eingeführt werden. An ihrer letzten Sitzung hat die GPK einstimmig beschlossen, dazu eine Kommissionsmotion im Stadtrat einzureichen.

Im Unterschied zum IKS, welches primär die Ordnungsmässigkeit und Verlässlichkeit finanzrelevanter Prozesse sicherstellt, verfolgt das strategische Risikomanagement einen umfassenderen Ansatz: Es richtet den Blick auf langfristige Ziele, politische Abhängigkeiten und externe Einflussfaktoren. 

Aus Sicht der GPK schafft ein strategisches Risikomanagement mehr Transparenz über zentrale Annahmen, Abhängigkeiten und Zielkonflikte innerhalb der städtischen Politik. Strategisch relevante Risiken und externe Einflussfaktoren lassen sich frühzeitig erkennen und werden offengelegt. Dies erleichtert nicht nur die Priorisierung politischer Geschäfte, sondern ermöglicht nach Ansicht der Kommission auch eine fundiertere parlamentarische Debatte über langfristig bedeutsame Vorhaben.

Die GPK ist überzeugt, dass mit diesem neuen Führungs- und Steuerungsinstrument des Gemeinderats und der entsprechenden Rechenschaftspflicht gegenüber dem Stadtrat die Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen für die Bevölkerung erhöht wird.

Weitere Auskünfte erteilen

Bernadette Häfliger
Kommissionssprecherin der GPK
079 874 46 67
bernadette01@outlook.de

Denise Mäder
Kommissionssprecherin der GPK
079 567 35 23
dnsmdrgrnlbrlch

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Grossratssaal während einer Sitzung
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Ein roter Stuhl auf dem Platz vor dem Rathaus
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Kunstvoll gestaltetes Geländer der Rathaustreppe.
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