Medienmitteilung der Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS)
Auf dem Areal des heutigen Zentrums Bethlehem ist eine dichte, nutzungsdurchmischte Überbauung geplant. Künftig sollen hier rund 550 Menschen wohnen und rund 500 Personen arbeiten können. Von der Kommission besonders gewürdigt wurde, dass von den insgesamt etwa 200 geplanten Wohnungen die Hälfte als preisgünstiger Wohnraum erstellt wird und mit dem neuen, öffentlich zugänglichen Quartierplatz ein vielfältig nutzbarer Ort für das Quartier entsteht.
Im Rahmen der Beratung hat die PVS einen Antrag zur Biodiversität an den Stadtrat überwiesen. Dieser verlangt, in der Überbauungsordnung den Mindestanteil der naturnahen Lebensräume von 15% auf 20% zu erhöhen und damit den Vorgaben des geltenden Biodiversitätskonzept der Stadt Bern Rechnung zu tragen.
Ebenfalls unterstützt die Kommission einen Prüfauftrag, der sicherstellen soll, dass während der Entwicklung des Areals möglichst kein längerer Leerstand des Band-Bestandesbaus entsteht. Der Gemeinderat wird daher beauftragt, zu prüfen, ob und in welcher Form nicht-kommerzielle Zwischennutzungen ermöglicht werden können.
Die Kommission kommt zum Schluss, dass die Vorlage eine ausgewogene Balance zwischen Wohnraumschaffung, Gewerbe, Versorgung, sozialer Durchmischung und Freiraumgestaltung schafft. Mit dem Projekt werden die Voraussetzungen für diese Entwicklung geschaffen. Sie empfiehlt die Überbauungsordnung sowie die damit verbundenen Landgeschäfte deshalb einstimmig zur Genehmigung.
Der Stadtrat wird die Vorlage an einer seiner nächsten Sitzungen beraten. Die Volkabstimmung findet voraussichtlich am 29. November 2026 statt.
Mirjam Läderach
Kommissionssprecherin
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Tanja Miljanović
Präsidentin der PVS
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tanja.miljanovic@gfl-bern.ch