Mittwoch, 01.04.2026 | Medienmitteilungen
Medienmitteilung der Ombudsfrau der Stadt Bern
Die Ombudsstelle legt dem Stadtrat jährlich ihren Tätigkeitsbericht vor. Dieser umfasst für das Berichtsjahr 2025 einen Jahresrückblick und als Schwerpunkt das Thema «Störungen in der Kommunikation». Konflikte sind nicht immer nur auf den sachlichen Inhalt zurückzuführen, vielmehr werden diese auch von der Art und Weise, wie miteinander kommuniziert wird, geprägt. Ist das Vertrauen verletzt, kann es durch Regeln, Kontrollen, Transparenz und eine gelebte Fehlerkultur geschützt und wieder aufgebaut werden.
Im Bericht werden die Kernaufgaben der Ombudsstelle vorgestellt sowie statistische Informationen und anonymisierte Fallbeispiele dargelegt. Diese illustrieren die Arbeitsweise der Ombudsstelle als niedrigschwelliges und formloses Klärungs- und Vermittlungsverfahren.
Die Ombudsstelle erleichtert den Zugang zum Recht
Die Ombudsstelle der Stadt Bern ist eine unabhängige und neutrale Anlaufstelle. Sie setzt sich für die Durchsetzung von Recht und Billigkeit des staatlichen Handelns ein, für die zugängliche und nachvollziehbare Wahrnehmung von Rechten der Bürgerinnen und Bürger und auch für die Förderung der guten Verwaltungsführung.
Themen der im Berichtsjahr vermehrt erhobenen verwaltungsexternen Beschwerden
Wie bereits in den Vorjahren 2023 und 2024 standen eine Vielzahl der Beschwerden im Zusammenhang mit dem städtischen Sozialdienst wie beispielsweise Falschauszahlungen, offene Rechnungen, Nichterhalt der Schlussabrechnung nach Ablösung.
Mirjam Graf
Ombudsfrau
031 312 09 09
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